Pressespiegel

Umfrage zur Stadtsanierung

Seit fünf Jahren arbeiten die Stadt Bielefeld, die Stadtwerke Bielefeld und die Sennestadt GmbH in einem Projektteam zusammen, um die energetische Sanierung der Sennestadt auf den Weg zu bringen. Das Sanierungsmanagement koordiniert in Sennestadt im Konzept "Vitamine für das Wirtschaftswunder" die zahlreichen Maßnahmen.

Was ist aber in den letzten Jahren in der Sennestadt mit dem Gebäudebestand der 60er Jahre passiert? Wie kann insbesondere der Service für Einzeleigentümer verbessert werden? Das will das Sanierungsmanagement mit der Umfrage "Nah dran" herausfinden. Dazu wurden nun exemplarisch 857 Haus- und Wohnungseigentümer ausgewählt, die auf beiden Seiten der Elbeallee zwischen dem Muldeweg und dem Ost-West-Grünzug wohnen. An diesem Wochenende finden sie in ihrem Briefkasten einen Briefumschlag mit der Meinungsumfrage unter dem Motto "Nah dran". Alle Mieter werden gebeten, diesen Umschlag kurzfristig an ihre Vermieter weiter zu geben. "Wir hoffen auf einen hohen Rücklauf", sagt Sanierungsmanager Thorsten Försterling.

Für die Rücksendung der ausgefüllten Fragebögen zahlt das Porto der Empfänger, die Sennestadt GmbH. Die Bögen werden anonym ausgewertet - wer aber gern einen Energieverbrauchsausweis vom Profi im Wert von 300 Euro gewinnen möchte, der gibt seine Kontaktdaten an. Die Befragung wird von der Fachhochschule Bielefeld, Campus Minden, wissenschaftlich begleitet.

Umfrage zur energetischen Sanierung

Sennestadt (WB). Seit fünf Jahren arbeiten die Stadt, Stadtwerke und Sennestadt GmbH in einem Projektteam zusammen, um die energetische Sanierung Sennestadts auf den Weg zu bringen. Im Konzept »Vitamine für das Wirtschaftswunder« sind Maßnahmen vorgeschlagen worden, zu deren Umsetzung das Sanierungsmanagement um Thorsten Försterling von Alberts Architekten aus Sennestadt und Heike Böhmer vom Institut für Bauforschung aus Hannover von der Sennestadt GmbH koordiniert wird.

In einer Meinungsumfrage unter dem Titel »Nah dran« möchten die Akteure jetzt erfahren: »Was ist in den vergangenen Jahren in Sennestadt mit dem Gebäudebestand der 60er Jahre passiert? Wie kann insbesondere der Service für Einzeleigentümer verbessert werden?« Das Sanierungsmanagement hat dazu exemplarisch 857 Haus- und Wohnungseigentümer ausgewählt, die auf beiden Seiten der Elbeallee zwischen Muldeweg und Ost-West-Grünzug wohnen. An diesem Wochenende finden diese in ihrem Briefkasten einen Briefumschlag mit der Umfrage. Mieter sind gebeten, diesen Umschlag kurzfristig an ihre Vermieter weiter zu geben.

»Wir hoffen auf einen hohen Rücklauf«, sagt Försterling. »Dafür machen wir es den Eigentümern einfach«: Für die Rücksendung der ausgefüllten Fragebogen zahlt das Porto der Empfänger, die Sennestadt GmbH. Die Bogen werden anonym ausgewertet. Wer aber einen Energieverbrauchsausweis vom Profi im Wert von 300 Euro gewinnen möchte, gibt seine Kontaktdaten an.

Quellle: Westfalen Blatt

Sennestadt als 3-D-Modell

In einem ersten Schritt hat Hans Joachim Benfer, Pilot und Geschäftsführer der Firma Aerowest, mit einer Cessna die Kernstadt überflogen und aus einer Höhe von 1,3 Kilometern für eine erste Datengrundlage hochauflösende Bilder mit einer Spezialkamera gemacht. "Wir können darauf keine Details wie Personen oder Nummernschilder erkennen", berichtet er, "aber für die Gebäude reicht es." Zwei bis drei weitere Flüge sind in den nächsten Jahren mit einer weiter verbesserten Kameratechnik geplant.

Die Bilder - sie alle werden nur intern verwendet - liefern die Datengrundlage für die Berechnung eines 3-D-Modells, aus dem die Firma Tetraeder.Solar ein aktuelles Solarpotenzialkataster erstellt - und dabei etwa Jahreszeiten, die täglich wandernde Sonne oder Verschattungen miteinbezieht. Gleichzeitig wird geprüft, auf welchen der erfassten Flächen eine Solaranlage wirtschaftlich ist. Die Fachhochschule Bielefeld übernimmt für die Fassaden das "Feintuning": Steffen Schiffel wird im Rahmen seiner Promotionsarbeit (innerhalb des Forschungsschwerpunkts "Interdisziplinäre Forschung für dezentrale, nachhaltige und sichere Energiekonzepte") aus den Fassadendaten nicht nutzbare Elemente wie Balkone, Fenster oder Schattenbereiche, etwa durch Bäume oder Fahnenstangen, herausfiltern. "Wir wollen am Beispiel Sennestadt erkunden, ob sich für Solarenergie auch die Fassaden lohnen", sagt Marc Wübbenhorst vom Sennestädter Sanierungsmanagement, das ebenso wie die Sennestadt GmbH mit im "Projektboot" sitzt. "Unser Ziel ist die klimaneutrale Stadt."

Milliarden Daten aus der Luft

Forschungsprojekt: Sennestadt wird dreidimensional erfasst

Sennestadt. Solarzellen auf dem Dach sind ein längst vertrauter Anblick. Jetzt wird wissenschaftlich untersucht, wie Hausfassaden zur Gewinnung von Sonnenenergie genutzt werden können. Sennestadt nimmt für dieses Forschungsprojekt, bei dem erstmals dreidimensionale Fototechnik genutzt wird, eine Leuchtturmfunktion ein.

Ein Flugzeug der Aerowest GmbH, ausgestattet mit ganz neuer Kameratechnik, kreiste am Freitag eine Stunde lang über Sennestadt. Pilot Hans Joachim Benfer sammelte bereits bei diesem ersten Rundflug – mindestens zwei weitere sollen folgen – Milliarden von Daten über den Gebäudebestand im Bezirk. Personen oder Details wie Autokennzeichen könnten nicht erfasst werden, betont Benfer, der auch Geschäftsführer der Aerowest GmbH ist.

Neu ist, dass mit Hilfe der 100-Megapixel-Kamera nicht nur Flächen, sondern auch Höhendaten ermittelt werden, die mit Hilfe einer speziellen Software eine dreidimensionale Darstellung ermöglichen. Der Vorteil: So können auch Hausfassaden auf Eignung für Solarmodule in Betracht gezogen werden unter Berücksichtigung der Verschattung durch Balkone, Erker, Bäume und andere Elemente am Haus oder im Außenbereich. Die Software hat die Firma Tetraeder Solar GmbH aus Dortmund entwickelt, die laut Projektmanager Christian Schrader bereits mehr als 100 so genannte Solarpotenzialkataster in Deutschland angelegt hat sowie flächendeckend Dänemark und die Niederlande berechnet hat – wobei bislang nur die Dachflächen berücksichtigt wurden. Am Beispiel von Sennestadt soll gezeigt werden, dass mehr möglich ist.

Die Tetraeder Solar GmbH ist Teil des Projektes, das von einem interdisziplinären Forscherteam der Fachhochschule (FH) Bielefeld mit dem Schwerpunkt dezentrale, nachhaltige und sichere Energiekonzepte (IFE) betreut wird. Mit im Boot ist Thorsten Försterling, der als Sennestadts Sanierungsmanager die energetische Sanierung der bestehenden, noch von Bernhard Reichow geplanten Häuser vorantreiben soll.

Grit Behrens, Sprecherin des Forschungsprojektes IFE und Professorin für angewandte Informatik, informierte sich am Freitag über die neue Kameratechnik. Begleitet wurde sie von Steffen Schiffel, der darüber promoviert, wie die Verschattung an Fassaden berechnet werden kann. Das auf drei Jahre ausgelegte Forschungsprojekt ist nur ein Ergebnis der Kooperation zwischen Fachhochschule und Stadt.

So wurden vor einem Jahr im Sennestädter Süden drei Wohnungen an der Bleicherfeldstraße mit Messgeräten ausgestattet. Ziel sei, wie Professorin Grit Behrens erklärt, die Daten aus der Zeit vor, während und nach der energetischen Sanierung zu sammeln. Gemessen würden zum Beispiel Luftfeuchtigkeit, Kohlendioxid sowie Feuchtigkeit und Temperatur der Außenwände. Das Projekt, zu dem sich die Bewohner freiwillig gemeldet haben, ist auf vier Jahre angelegt. Sanierungsmanager Försterling, der die Zusammenarbeit mit der FH angestoßen hat, zeigt sich zufrieden mit den ersten Schritten: »Die FH Bielefeld forscht in Sennestadt für Bielefeld«.

Quelle: Westfalen Blatt

Sanierung des Reihenhauses am Ostpreußenweg

Grauer Grobputz mit weißen Faschen statt Gitterziegel - Die Sanierung des Reihenhauses am Ostpreußenweg ist ein Gemeinschaftsprojekt: Im Vorzeigeobjekt des Sanierungsmanagements sind inzwischen die Besitzer eingezogen. Sie ziehen ein positives Resumee

Wie aus einem Reihenhaus der 70er Jahre ein modernes Eigenheim werdenkann, das zeigt die ehemalige „Musterbaustelle“ am Ostpreußenweg. Nach rund einem Jahr Umbau ziehen die Eigentümer eine positive Bilanz. „Das würde ich immer noch mal machen“, bekräftigt Stephanie Anstett, die sich mit ihrem Mann Marco und Töchterchen Nina (17 Monate) in ihrem runderneuerten Altbau gut eingelebt hat. Das Ehepaar hatte aus beruflichen Gründen in den vergangenen Jahren in Kanada gelebt. Als fürs Frühjahr 2016 der Rückzug nach Deutschland anstand, musste entschieden werden: Wohin? Erste Wahl war das 40 Jahre alte Elternhaus von Marco Anstett, eins von rund 1.800 typischen Häusern in der Sennestadt, gebaut 1970. „Wir haben uns erst gefragt, wollen wir uns das antun?“, erinnert sich Stephanie Anstett. Doch aus dem familieneigenen Altbau ein Heim zu machen, in dem die junge Familie gut leben und die Enkeltochter gut groß werden kann – „das fand ich reizvoll“.

Dafür gesprochen habe auch, dass die Grundstruktur in Ordnung und Schimmel kein Thema gewesen sei. Zudem stieß Marco Anstett übers Internet auf das Sennestädter Sanierungsmanagement – und das war der Anfang des Projekts „Musterbaustelle“. Schritt für Schritt ging’s an die Modernisierung: Wände wurden umgesetzt, Fenster er setzt, Kellerdecke, Dach, Außenfassade gedämmt, Elektrik und Heizanlage erneuert. Zweiter Schwerpunkt – neben der energetischen Sanierung – war die Barrierefreiheit.

Dafür wurden etwa die Türen verbreitert und die verwinkelte Raumstruktur verändert. Als die Familie im Frühjahr 2016 zurückkam, war noch längst nicht alles fertig. „Die neuen Fenster waren schon eingebaut, Heizung, Wasser und Elektrik waren fertig – sonst wäre ich mit Kind nicht eingezogen“, meint Stephanie Anstett. Manches ging nur holprig voran, weil die Auftragsbücher der Handwerker voll und diese daher nicht immer so rasch verpflichtet werden konnten wie gewünscht. Zudem mussten Familienleben und Umbauarbeiten in Einklang gebracht werden.

Doch nach und nach wurde die Aufgabenliste kleiner: Die Haustür wurde ausgetauscht, die Küche traf ein, die vier Jahrzehnte alten Parkettböden wurden aufgearbeitet, das Balkongeländer kam auch irgendwann. Im Januar waren die Räume im Dachgeschoss dran. Rund 500 Kilogramm Ausgleichsmasse sei eingegossen worden, um die Originalböden zu glätten, erzählt der Familienvater: „Hier war alles krumm und schief.“ Nun bleiben nur noch der Garten und der barrierefreie Eingangsbereich. Insgesamt habe die Modernisierung zwar länger gedauert als geplant, meint Marco Anstett. „Aber von der Abwicklung her ist es gut gelaufen.“ Das sehen auch Sanierungsmanager Thorsten Försterling und seine Mitstreiter von Bauamt, Umweltamt,

Wohnraumförderung, Stadtwerken, Sennestadt GmbH sowie Bauleiterin Kerstin Uppenbrink so. „Für Sennestadt können wir sagen, dass unser Projekt gut funktioniert“, unterstreicht Försterling. „Alles läuft Hand in Hand, und wir haben immer einen Ansprechpartner, eine konkree Person, die direkte Antworten liefert.“ Im Frühjahr 2016 hatte es drei öffentliche Baustellensprechstunden geben, die gutbesucht waren, berichtet Norbert Metzger (Wohnraumförderung). Nur mit der Umsetzung hapere es noch: „Wir wünschen uns für Sennestadt mehr solcher Projekte, um zu zeigen, was möglich ist mit älteren Gebäuden. Das können sich viele nicht vorstellen.

Der Bärenplatz als jüngstes Projekt des Stadtumbaus

Der Bärenplatz als jüngstes Projekt des Stadtumbaus ist erfolgreich abgeschlossen. Jetzt gilt es, anderes voranzubringen. Überall im Kerngebiet der einstigen Modellstadt, das Stadtumbaugebiet ist, sind Veränderungensichtbar:

Der Quartiersplatz Innstraße/Isarweg gehört dazu, die Umgestaltungen am und rund ums Sennestadthaus, Stangenwald, Boulebahn, Landschaftsbasen und ausgebauten Wege, die Sanierung der Astrid-Lindgren-Schule oder – als jüngstes Beispiel – der Bärenplatz mit Konzerten und Quartierscafé. „Es geht stabil aufwärts“, sagt Thomas Försterling, als Sanierungsmanager sozusagen Teil des Stadtumbauprozesses. Und es geht weiter.

2016 haben Büro Jung und Sennestadt GmbH eine Voruntersuchung für die künftige Nutzung des Sennestadtpavillons erstellt: Das Erdgeschoss soll für Veranstaltungen genutzt werden, zudem soll dort das Sennestadtmodell aufgebaut werden. Oben könnten Büros eingerichtet werden. Dieses Jahr wird ein Architekturbüro damit beauftragt, die Pläne zu konkretisieren. Bis Ende 2019 muss alles – inklusive Sanierung – fertig sein.

Bernhard Neugebauer, Geschäftsführer der Sennestadt GmbH, vergleicht die Hochhäuser in der Sennestadt mit „Landmarken“, auffällig wie Kirchtürme in Dörfern – und sie alle sind in die Jahre gekommen. Sie zu sanieren sei gebäudetechnisch sehr anspruchsvoll, auch, weil sie großen Eigentümergemeinschaften gehörten. „Wir wollen versuchen, ein solches Hochhaus für eine Sanierung zu gewinnen.“ Dafür habe die Sennestadt GmbH jetzt die Verantwortlichen für die Häuser inder Elbeallee angeschrieben, um die Zusammenarbeit für eine beispielhafte Sanierunganzubieten. Die sei zu 80 Prozent aus Städtebaufördermitteln förderfähig. „Ein solcher Zuschuss ist eine Riesenchance.“ Dazu solle auch eine Studie erstellt werden, um die Vorgehensweise zu machen. Die muss bis Ende Juni fertig sein: „Sonst verfallen die Fördermittel.“

FARBEN DER SENNESTADT

Der Farbfächer der Firma Brillux mit den ursprünglichen Fassadenfarben der ehemaligen Reichowstadt erfreut sich reger Nachfrage. „Das Wohnungsunternehmen Vonovia will die Farben verwenden, auch am Bärenplatz gibt es Interesse“, berichtet Försterling. Selbst bundesweit werde der Fächer inzwischen nachgefragt, um die Farben der 60er-Jahre-Architektur, vor Ort an-gepasst, wieder zu verwenden. Im Quartier Elbeallee werde das Fächerkonzept komplett übernommen. „Das ist ein Leuchtturmprojekt“, meint Försterling erfreut.

SANIERUNGSMANAGER

Eigentlich sollte das Sanierungsmanagement 2016 auslaufen. Doch der Verlängerungsantrag bei der KfW-Entwicklungsbank sei jetzt bewilligt worden, sagt Neugebauer Damit bleibe der Sanierungsmanager der Sennestadt für weitere zwei Jahre erhalten: „Bundesweit ist das die erste Verlängerung.“

Bürger sollen Stadtteile mitentwickeln

Bielefeld. "Welche Utopien haben die Leute?", fragt Klaus Meyer bei der Veranstaltung "Utopien realisieren" im Bielefelder Sennestadthaus. Der Geschäftsführer von Energie Impuls OWL sucht nach Möglichkeiten, Bürger bei der Stadtteilentwicklung mit einzubeziehen. Denn die Ideen von Stadtplanern und Investoren seien oft gar nicht mit den Vorstellungen der Bürger vereinbar, so Meyer. Auch Bernhard Neugebauer, Geschäftsführer der Sennestadt GmbH, betont, wie wichtig es ist, "die Leute mitzunehmen", wenn man über Themen wie Klimaschutz, Sanierung oder Mobilität spricht. Heinrich Dornbusch, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, weiß: Sennestadt ist in punkto Bürgerbeteiligung "ein hervorragendes Beispiel und wurde auch deshalb im letzten Jahr von der KlimaExpo ausgezeichnet".

Besonders dringend suchen die Kooperationspartner nach Möglichkeiten, Jugendliche zu erreichen. Denn das Umweltbewusstsein der Jugend sei entscheidend für die Stadtentwicklung der Zukunft, sagt Dornbusch.Die Veranstaltung bildete den Abschluss von Sennestadts Themenwoche "Gutes Klima im Quartier". Zu dem Tagesprogramm aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops hatten Energie Impuls OWL, KlimaExpo.NRW, die OstWestfalenLippe GmbH und die Sennestadt GmbH gemeinsam eingeladen. Rund 40 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft diskutierten dort über Stadtteilentwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung.

Neue Westfälische, 17.09.2016

Sennestadt soll Beispiel geben

Wohnungsmarktakteure informieren sich über das Sanierungskonzept:

Gleich als Großsiedlung ist Sennestadt in den 50er und 60er Jahren entstanden und bietet somit auf kleinem Raum eine Fülle von Gebäuden, die energetisch und mit Blick auf Barrierefreiheit saniert werden müssen oder saniert wurden. Um den Bedarf und die Ideen für Sanierungskonzepte unter die Lupe zu nehmen haben sich jetzt etwa 30 Bielefelder Wohnungsmarktakteure zum „Forum Masterplan Wohnen“ in Sennestadt getroffen. Die Vertreter aus Bauamt, von Banken, Architekten, Maklern und Verbänden haben bei einem Rundgang Gebäude in Augenschein genommen und im Rahmen ihrer 16. Fachtagung über Sanierungskonzepte gesprochen. „Wir greifen seit 2008 regelmäßig wohnungspolitische Themen auf und vernetzten die Akteure miteinander“ sagt Norbert Metzger, Abteilungsleiter im Bauamt.

Quelle: Westfalen Blatt

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Visionen zum Klimaschutz

Wohnungsmarktakteure informieren sich über das Sanierungskonzept

Gleich als Großsiedlung ist Sennestadt in den 50er und 60er Jahren entstanden und bietet somit auf kleinem Raum eine Fülle von Gebäuden, die energetisch und mit Blich auf Barrierefreiheit saniert werden müssen oder saniert wurden. Um den Bedarf und die Ideen für Sanierungskonzepte unter die Lupe zu nehmen haben sich jetzt etwa 30 Bielefelder Wohnungsmarktakteure zum „Forum Masterplan Wohnen“ in Sennestadt getroffen. Die Vertreter aus Bauamt, von Banken, Architekten, Maklern und Verbänden haben bei einem Rundgang Gebäude in Augenschein genommen und im Rahmen ihrer 16. Fachtagung über Sanierungskonzepte gesprochen. „Wir greifen seit 2008 regelmäßig wohnungspolitische Themen auf und vernetzten die Akteure miteinander“ sagt Norbert Metzger, Abteilungsleiter im Bauamt.

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Musterbaustelle steht kurz vor der Fertigstellung

(ms) Keine Frage, die Variante des Reihenhauses ist in Sennestadt stark vertreten. Viele der Objekte aus den 60er und 70er Jahren sind sanierungsbedürftig – eigentlich gilt jede vor 1997 erbaute Immobilie als Altbau. Wie die Sanierung eines dieser typischen Gebäude ablaufen kann, ist derzeit im Ostpreußenweg 20 anhand einer Immobilie in 2-geschossiger Bauweise mit 150 qm Wohnfläche zu verfolgen. Repräsentativ für eine große Anzahl ähnlicher Eigenheime wird hier das in Reihenhäuser steckende Potential einschließlich der Vorteile einer energetischen Sanierung dargestellt. „Bewusst haben wird uns dabei gegen den Zwischenkauf einer Immobilie und statt dessen für ein echten Familienobjekt mit einem privaten Eigentümer entschieden“, berichtet Bernhard Neugebauer, Geschäftsführer der Sennestadt GmbH, die das Sanierungsmanagement koordiniert, welches aktuell um zwei weitere Jahre verlängert wurde. Der Kontakt zum Bauherren – einem Sennestädter mit derzeitigem Auslandsjob, aber baldiger Rückkehrabsicht – war über ein soziales Netzwerk entstanden.

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Musterbaustelle schließt mit Haus-Messe

Räume haben durch das Umsetzen der Wände einen anderen Zuschnitt bekommen, Alu- sind durch Kunststofffenster mit Dreifachverglasung ersetzt worden. Ein Gasbrennwertkessel im Keller, eine Solaranlage für Warmwasser auf dem Dach sorgen künftig für angenehme Temperaturen. Auf der Musterbaustelle am Ostpreußenweg - Vorzeigeobjekt des Sanierungsmanagements für alle Sennestädter, die ihr Haus modernisieren wollen -, hat der Endspurt begonnen: Im April soll alles fertig sein, sagt Bauleiterin Kerstin Uppenbrink.

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Sanierungsarbeiten im Musterhaus

Etwa 1800 Häuser in Sennestadt gelten als sanierungsbedürftig, gerade auch mit Blick auf Klimaziele, die man in der Stadt erreichen möchte. Ein Beispiel, wie eine Sanierung eines typischen Gebäudes der seit den 1950er Jahren gebauten Großwohnsiedlung durchgeführt werden kann, bietet jetzt ein Musterhaus.

Das Reihenhaus Ostpreußenweg 20 steht für ein große Anzahl ähnlicher Gebäude dieses Typs, die in den 60er und 70er Jahren gebaut wurden. »Eigentlich«, sagt Bernhard Neugebauer, Geschäftsführer der Sennestadt GmbH, die das Sanierungsmanagement koordiniert, »war der Plan, ein Haus zu kaufen, es als Musterhaus sanieren zu lassen und später wieder zu verkaufen.« Aber das wäre »wie aus der Retorte« gewesen. Am Ostpreußenweg kann die Sennestadt GmbH nun eine Sanierung »am lebenden Objekt« präsentieren.

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Musterbausstelle für Haussanierungen

Sennestadt. Am Ostpreußenweg 20 wird zurzeit ein typisches Sennestädter Reihenhaus nach allen Regeln der Kunst saniert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der energetischen Sanierung. Vertreter des Architekturbüros Alberts zeigen am "lebenden Objekt", welche Möglichkeiten Hauseigentümer haben und wie das abläuft. Die Baustellen-Sprechstunde ist heute von 16 bis 17.30 Uhr.

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Lernen Sie Ihr Haus kennen

Wie in jedem Jahr ruft das Umweltamt der Stadt Bielefeld auch in diesem Winter zur Teilnahme an einer Thermografieaktion auf. In den vergangenen Jahren haben sich durchschnittlich ca. 150 Gebäudeeigentümer und Eigentümerinnen an der Aktion beteiligt. Neben den Wärmebildaufnahmen des Hauses werden zusätzlich auch individuelle Beratungen mit Bielefelder Energieberatern aus der Expertenliste der deutschen Energieagentur (dena) am Haus durchgeführt, die das Umweltamt ausdrücklich empfiehlt, um optimale Ergebnisse beim Energie- und Kostensparen zu erreichen. 

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Sennestadt wird Forschungsschwerpunkt

Nachhaltige und sicherere Energiekonzepte

Die Bundesregierung strebt bis zur Mitte des Jahrhunderts einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand an. Klimaneutral bedeutet, dass Gebäude nur noch einen sehr geringen Energiebedarf aufweisen und der verbleibende Rest an verbrauchter Energie überwiegend durch Erneuerbare Energien gedeckt wird. Die konkrete Anforderung ist, dass die in ein Gebäude eingespeiste Energie bis zum Jahr 2050 um ca. 80 Prozent gegenüber 2008 zu senken ist.Dieses hochambitionierte Ziel kann nur durch den Einsatz hocheffizienter Technologien erreicht werden. Die Entwicklung und der Einsatz dieser Technologien werden von Forschungsprojekten begleitet mit dem Ziel, dass Bewohner gerne in klimaneutralen Häusern wohnen und die Technik fehlerfrei anwenden können.

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Sanierung unter der Lupe

Sennestadt wird Austragungsort eines neuen Forschungsschwerpunkts der Fachhochschule Bielefeld. Das erste Projekt startet bald

Sennestadt. „Das ist der Beginn einer besonderen Zusammenarbeit“, begrüßt Geschäftsführer Bernhard Neugebauer alle, die im Büro der Sennestadt GmbH zum „Kick off“, dem Auftakt für den neuen Forschungsschwerpunkt des Campus Minden der Fachhochschule Bielefeld, hier zusammengekommen sind. „Interdisziplinäre Forschung für dezentrale, nachhaltige und sicherere Energiekonzepte“ heißt der Schwerpunkt. Als erstes Projekt wollen die Forscher die Sanierung einer Musterwohnung an der Bleicherfeldstraße analysieren. „Wir haben hier viel Bausubstanz aus den 50er und 60er Jahren, die sich noch im Originalzustand befindet“, erklärt Sanierungsmanager Thorsten Försterling die Ausgangslage, die Sennestadt für die Forschungen prädestiniert. „Das sind viele Projekte, die jetzt wunderbar ineinandergreifen“, sagt Uwe Hofmeister, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Bielefeld. So ist Sennestadt als Modell für die Stadtteilentwicklung bekannt und bei der Klima-Expo mit dem zweiten Preis im Bereich „Quartiere entwickeln“ ausgezeichnet worden.

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Energetisch Sanieren Inkl. Einbruchschutz

Sennestadt ist in die Jahre gekommen – die Bausubstanz bedarf einer Sanierung. Förderprogramme gibt es viele, aber nicht alle finden da durch! Eigentümer wünschen sich Unterstützung, um Licht in den Dschungel an Möglichkeiten zu bringen. Zudem sind noch Sennestadts Besonderheiten zu beachten (Stichwort »Reichow für das 21. Jahrhundert«). Als »Wegweiser« soll hier das Sanierungsmanagement Sennestadt dienen. In loser Folge berichten wir über die Arbeit der Projektgruppe und deren Angebote. Einbruchschutz – in der dunklen Jahreszeit sollte man sich und sein Haus schützen! Zwar ist die Sennestadt statistisch gesehen ein sicherer Wohnort, aber Gelegenheit macht ja bekanntlich Diebe. Einbrecher könnten die Dunkelheit oder Ihre Abwesenheit am Tage nutzen und sich an Ihrem Hab und Gut zu schaffen machen. Die wenigsten wissen, dass man etwa ein gekipptes Fenster ganz leicht öffnen kann.

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Wärmeverlust im Bild

Sennestadt. Bei ungenügender Hausdämmung geht wertvolle Energie über Fenster, Türen oder das Dach verloren. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera lässt sich nachzeichnen, an welcher Stelle Energie das Gebäude verlässt. Am Dienstag, 10. November, soll im Rahmen des Sanierungsmanagements die Sennestadt, ausgerüstet mit Thermographie-Kameras, erkundet und aufgezeigt werden, wo Einsparpotenziale sind. Das Wärmebild kann kleine Unterschiede aufzeigen und stellt diese in einem farbigen Bild dar.

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Energie einsparen

Sennestadt (WB). Hausbesitzer, die sich über das Energiesparpotenzial in den eigenen vier Wänden informieren möchten, haben dazu am Dienstag, 10. November, Gelegenheit. Ein Thermografie-Spaziergang startet um 19 Uhr am Sennestadt-Pavillon, Ramsbrock­ring 15, und dauert bis 21 Uhr. Bei ungenügender Hausdämmung geht wertvolle Energie über Fenster, Türen oder das Dach verloren. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera lässt sich nachzeichnen, an welcher Stelle Energie das Gebäude verlässt. Das Wärmebild kann kleine Unterschiede aufzeigen und stellt diese in einem farbigen Bild auf der Kamera dar.

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Einladung zum Thermografie-Spaziergang

Sennestadt ist in die Jahre gekommen - die Bausubstanz bedarf eine Sanierung. Förderprogramme gibt es viele, aber nicht alle finden da durch! Eigentümer wünschen sich Unterstützung, um Licht in den Dschungel an Möglichkeiten zu bringen. Zudem sind noch Sennestadts Besonderheiten zu beachten (Stichwort „Reichow für das 21. Jahrhundert“). Als „Wegweiser“ soll hier das Sanierungsmanagement Sennestadt dienen. In loser Folge berichten wir über die Arbeit der Projektgruppe und deren Angebote.

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Nicht am falschen Ende sparen-richtig heizen

Welche Temperatur ist für mein Haus eigentlich die richtige? Dafür gibt es keine Vorschrift! Bautechnisch und anlagentechnisch bedingt wird aber eine Temperatur von etwa 20° C empfohlen. Im Bad darf es gerne 1-2° C Grad wärmer sein, im Schlafzimmer 2-3° C niedriger. In nicht modernisierten Häusern wird dringend von niedrigen Temperaturen abgeraten, da sich sonst Tauwasser und Schimmel bilden kann. Wärmere Temperaturen verursachen übrigens pro Grad etwa 6 % höhere Heizkosten. Generell gilt auch: Je niedriger die Temperatur -Innen wie Außen- desto öfter muss gelüftet werden!

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Ratschläge gegen Schimmelpilz

Schimmelpilze zählen zu den Mikroorganismen und sind ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt. Allerdings kann eine erhöhte Sporenkonzentration, wie sie beispielsweise in von Schimmelpilz befallenen Innenräumen auftritt, zu einem nachhaltigen Ärgernis werden und sogar gesundheitsschädigende Folgen für die Bewohner haben. Zudem sind Räume oder Bauteile mit Schimmelpilzbefall zusätzlich ein Streitgegenstand in Mietrechtsangelegenheiten. Etwa 10% aller Bauschadensgutachten beschäftigen sich mittlerweile mit diesem Thema. Tritt Schimmelpilzbefall in Innenräumen auf, so hat dies immer ein zeitweises oder permanentes Vorhandensein von Feuchtigkeit in den Bauteilen oder auf deren Oberflächen zur Ursache.

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Workshop Hausakte VII im Sennestadt Pavillon

Sennestadt ist in die Jahre gekommen – die Bausubstanz bedarf einer Sanierung. Förderprogramme gibt es viele, aber nicht alle finden da durch! Eigentümer wünschen sich Unterstützung, um Licht in den Dschungel an Möglichkeiten zu bringen. Zudem sind noch Sennestadts Besonderheiten zu beachten (Stichwort „Reichow für das 21. Jahrhundert“). Als „Wegweiser“ soll hier das Sanierungsmanagement Sennestadt dienen. In loser Folge berichten wir über die Arbeit der Projektgruppen und deren Angebote. In den vergangenen Monaten haben die Teilnehmer an ihrer Hausakte gearbeitet – ein Ordnungssystem, mit dem man eine Sanierung gut vorbereitet.

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Die Farben der Sennestadt

Warme Erdfarben mit leichtem Grauanteil, die sich harmonisch in die Sennelandschaft einfügen – das waren in der Entstehungszeit die Farben der Sennestadt für Reihen- und Mehrfamilienhäuser, entwickelt von den Stadtplanern unter Hans Bernhard Reichow. Das alte Konzept ist nur noch vereinzelt erkennbar, erfährt jedoch konsequente Wiederbelebung durch die Sennestadt GmbH, die sich im Rahmen der »Energetischen Stadtsanierung Sennestadt« und in Kooperation mit den Stadtwerken sowie der Stadt Bielefeld für ein architektonisch geschlossenes Gesamtbild des Stadtteils stark macht. »Diese erdigen Töne passen nicht nur ins Landschaftsbild sondern sind mit ihrem verbindenden Gestaltungselement auch wichtig für den Werterhalt der Sennestadt «, erläutert Bernhard Neugebauer, Geschäftsführer der Sennestadt GmbH. Nun ist eine erste Umsetzung gelungen: die Eigentümergemeinschaft der Wohnanlage WEG Senne Nord I (Elbeallee, Luhe- und Ilmenauweg) hat sich für einen Anstrich der drei Mehrfamilienhäuser im Luheweg 1, 3, 5, 7, 9 und 11 in historischer Farbigkeit entschlossen, den Kontakt zur Sennestadt GmbH hatte die Hausverwaltung Immobilienagent Bielefeld hergestellt.

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Stadtteilführung unter architektonischen Aspekt

Der Tag des offenen Denkmals am 13. 9. wird unter dem Motto »Handwerk, Technik, Industrie« stehen. Einen besonderen Aspekt stellt dabei der Siedlungsbau der Nachkriegszeit zwischen Handwerk und industrieller Fertigung dar. Er lässt sich am Beispiel der Sennestadt eindrucksvoll belegen. Der Stadtbezirk im Südosten Bielefelds ist als städtebauliche Besonderheit bekannt geworden, entstanden als Großwohnsiedlung in der Heide- und Wiesenlandschaft der ehemaligen Gemeinde Senne II als Planstadt nach den Entwürfen des Stadtplaners Hans Bernhard Reichow, vornehmlich für Heimatvertriebene und Flüchtlinge.

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Erdige Töne als Markenzeichen

Auch für Thomas Klingenberg von der Hausverwaltung Immobilienagent Bielefeld hat die Farbgebung mit dem Image des Stadtteils zu tun – das aus seiner Sicht vor allem in der Wahrnehmung von außen gelitten habe: »Die Sennestädter selbst leben gerne hier«, ist er sich sicher. Die typisch Sennestädter Farben könnten daher bei der Profilierung des Bezirks helfen.

Klingenbergs Hausverwaltung vertritt 136 Wohnungseigentümer, die sich haben überzeugen lassen: Die Eigentümergemeinschaft Senne Nord I mit Häusern am Luheweg, an der Elbeallee und dem Ilmenauweg hat als erste das neu aufgelegte Farbkonzept übernommen. Bis Oktober sollen die drei Gebäude am Luheweg mit den Hausnummern 1und 3, 5 und 7 sowie 8 und 11 in erdigen Gelbtönen neu gestrichen sein, die anderen Häuser folgen in den kommenden Jahren. Dieser Schritt macht sich für die Eigentümer auch finanziell bezahlt. Weil die Maßnahme Modellcharakter habe, könne sie aus dem Fassadenprogramm gefördert werden, sagt Elena Wichert vom Bauamt. Rund 40 Prozent der Kosten übernimmt demnach die Stadt. Die Eigentümer freut’s. Um so mehr, weil sie sich bereits für das Farbkonzept entschieden hatten, als sie von der Fördermöglichkeit noch gar nichts wussten.

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Anstrich in historischen Farben

Wohnungseigentümer lassen Häuserfassaden in "Sennestadt"-Tönen gestalten. Ursprünglich wollte die Eigentümergemeinschaft der Reihenhäuser an Elbeallee, Luhe- und Ilmenauweg nach der Dämmung zunächst drei ihrer Gebäude nur mit einem neuen Anstrich versehen. Über die Hausverwaltung hörten die Wohnungsbesitzer im Mai in ihrer Versammlung von den "Farben der Sennestadt". Und entschlossen sich sehr schnell für eine sandfarbene Kombination. "Was wir nicht wussten, war, dass wir so eine tolle Förderung bekommen würden", erzählt Beiratsmitglied Udo Hunkenschroeder. "Das ist das große Bonbon dazu."

136 Eigentümer umfasst die Gemeinschaft, die sich jährlich treffen und darüber entscheiden, in welche Häuser was investiert wird und wo modernisiert werden muss. Nach dem Beschluss der Gemeinschaft im Mai, die Häuser 1 und 3, 5 und 7 sowie 9 und 11 sennestadt-typisch zu streichen, stellte die Hausverwaltung einen Förderantrag ans städtische Bauamt - weil es sich um die erste Wohnanlage handelte, bei der das historische Farbkonzept wieder berücksichtigt wird. Das Bauamt fand im Fassadenprogramm des Stadtumbaus eine Fördermöglichkeit als Modellvorhaben, so dass der Antrag Anfang Juli bewilligt wurde. Nun trägt die Stadt 40 Prozent der Kosten. "Ende Juli wurde das Gerüst aufgebaut", erzählt Thomas Klingenberg von der Firma "Immobilienagent", die die Häuser verwaltet.

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Fachtagung in Sennestadt

NRW-Umweltminister Johannes Remmel und Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen haben die Schirmherrschaft für eine Fachtagungswoche in Sennestadt übernommen. »Gutes Klima im Quartier« ist das Motto für Veranstaltungen vom 11. bis 16. September zu Fragen der nachhaltigen und klimafreundlichen Quartiersentwicklung. Die Veranstalter laden ein, um über innovative Konzepte zu diskutieren und sie weiterzuentwickeln. Koordiniert wird die Tagung von der Sennestadt GmbH, die sich für die Transformation der Modellstadt der Nachkriegszeit ins 21. Jahrhundert engagiert. Geschäftsführer Bernhard Neugebauer: »Als Ort für die Diskussion von Zukunftskonzepten ist die Sennestadt besonders geeignet, weil sie eine gebaute soziale Utopie ist und hier bereits viele der heutigen Themen modellhaft bearbeitet werden.« Sanierungsmanager Thorsten Försterling: »Die Lösungen, die Sennestadtplaner Hans Bernhard Reichow gefunden hat, bezogen sich damals auf akute Probleme, die den heutigen vergleichbar sind: Flüchtlinge, Partizipation, Lebensqualität.«

Quelle: Westfalen Blatt

 

Infobörse zum Klimaschutz

Das Sanierungsmanagement lädt während des Sennestadtfestes am Samstag, 13. Juni, von 11 bis 16 Uhr in den Sennestadt-Pavillon, Sennestadtring 15a, zur Informationsbörse "Klimaschutz selbst gemacht II". Besucher können sich über Klimaschutz informieren und mit anderen austauschen.

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Infos vom Sanierungsmanager

Durch die richtigen Maßnahmen kann jeder viel Energie und damit Geld einsparen und gleichzeitig das Klima schützen. Allerdings wird es für immer schwieriger, sich z.B. durch den Dschungel der Energiesparlabels zu kämpfen oder die richtige Strategie für eine Haussanierung herauszufinden. Daher bietet die Verbraucherzentrale NRW als Unterstützung von unabhängiger Seite folgende Angebote an:

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Die klimafreundliche Stadt: Kooperative Quartiersplanung setzt Maßstäbe

Als Stadt der Zukunft galt die 1954 im Süden von Bielefeld entstandene Großwohnsiedlung von Stadtplaner Bernhard Reichow. Um diesem Credo auch heute noch gerecht zu werden, macht die Stadt Bielefeld den rund 21.000 Einwohner zählenden Bezirk nun erneut fit für die Zukunft. Der begleitende Planungsprozess setzt Maßstäbe für den Umbau von Stadtquartieren hinsichtlich Klimaschutz und Bürgerbeteiligung. 

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Workshop rund um die Hausakte

In den vergangen Monaten haben Sennestädter, die an den Workshops des Sanierungsmanagement teilgenommen haben, an ihrer Hausakte gearbeitet.

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Weiterer Workshop zur Hausakte

In der Sennestadt stammen die meisten Gebäude aus der Nachkriegszeit. Viele Gebäude haben Nachholbedarf bei der Energie-Einsparung. Bei ungenügender Hausdämmung geht wertvolle Energie über Fenster, Türen oder das Dach verloren. Grund genug, sich mit der eigenen Immobilie näher zu befassen.

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Energetische Altbauberatung der Stadt Bielefeld

Sennestadt ist in die Jahre gekommen die Bausubstanz bedarf einer Sanierung. Förderprogramme gibt es viele, aber nicht alle finden da durch! Eigentümer wünschen sich Unterstützung, um Licht in den Dschungel an Möglichkeiten zu bringen. Zudem sind noch Sennestadts Besonderheiten zu beachten (Stichwort >>Reichow für das 21. Jahrhundert>>). Als "Wegweiser" soll hier das Sanierungsmanagement Sennestadt dienen. In loser Folge berichten wir über die Arbeit der Projektgruppe und deren Angebote. 

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Energetische Stadtsanierung

Im November 2011 lag bundesweit ein neues Förderprogramm der KfW-Bankengruppe auf den kommunalen Schreibtischen. Der Name war ausnahmsweise gut zu merken: „Ktw 432 Energetische Stadtsanierung". Bemerkenswert auch, dass erstmalig ein bundesweites Programm zur Förderung der Energieeffizienz auf die Ebene des Quartiers und damit die städtebaulichen und stadtstrukturellen zusammenhänge setzt. Das Programm fördert integrierteQuartierskonzepte, bezieht dabei die Infrastruktur zur Wärmeversorgung ausdrücklich ein und erwartet eine konzeptionelle Ableitung aus vorhandenen, integrierten kommunalen Stadtentwicklungs- oder Klimaschutzkonzepten.

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Bau-Muster für die Modellstadt

Thorsten Försterling und Heike Böhmer sind seit einem Jahr Sanierungsmanager

Sennestadt. Wer sein Haus oder seine Wohnung auf den neuesten Stand bringen möchte, sieht sich einer Fülle von Anbietern gegenüber, die wiederum eine große Menge Infos, Beratung und Hilfe versprechen. Damit die Bürger beim Weg durch diesen "Angebotsdschungel" die für sie richtigen Abzweigungen wählen und nicht sofort wieder abgeschreckt sind, gibt es seit einem Jahr das Sanierungsmanagement. Mit zwei "Gesichtern": Thorsten Försterling vom Sennestädter Büro Alberts-Architekten und Heike Böhmer vom Institut für Bauforschung (Hannover).

Die beiden Sanierungsmanager suchen aber nicht für den einzelnen Bürger nach dem besten Sanierungsweg, sondern sie initiieren Pilotprojekte und entwickeln Musterstrukturen, an denen sich möglichst viele Bewohner orientieren können - und haben dafür in der ehemaligen Modellstadt, die nach dem Krieg am Reißbrett entstand, durch die homogene Bauweise und -zeit beste Voraussetzungen. Eine solche Struktur haben die beiden Fachleute etwa mit der "Hausakte" entwickelt, einem Register, in dem alle wichtigen Infos über ein Haus oder eine Wohnung zusammengetragen sind: Pläne, Handwerker, Kreditinstitute - alles fein säuberlich geordnet, aufeinander aufbauend und bei Bedarf griffbereit. "Das ist dann wie scheckheft-gepflegt", meint Försterling. Und Böhmer ergänzt: "Wenn sich die Leute so mit ihrem Haus beschäftigen, kennen sie es auch gut und können ihren Nutzen draus ziehen. Und es schützt vor falschen Sanierungen?". Zur "Hausakte" sollen auch dieses Jahr Termine im Sennestadtpavillon angeboten werden.

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Lernendes Förderprogramm

Sanierungsmanager von Flensburg bis München diskutieren in der Sennestadt 

Sennestadt. Alle sind sich einig: Das Sanierungsmanagement in der Sennestadt ist ein ambitioniertes Projekt. Um voneinander zu lernen und Erfahrungen austauschen, haben sich jetzt die Sanierungsmanager aus 25 Städten zwischen Flensburg und München im Stadtbezirk getroffen.

Die Begleitforschung zum KfW-Programm "Energetische Stadtsanierung" hatte gemeinsam mit der Sennestadt GmbH zum ersten "Netzwerktreffen Sanierungsmanagement" eingeladen. Hier ist Thorsten Försterling vom Architektenbüro Alberts zusammen mit Heike Böhmer vom Institut für Bauforschung seit einem Jahr dabei, mit einer Reihe von Aktivierungsstrategien die energetische Sanierung anzuschieben. Der Sennestädter Sanierungsmanager zeigte seinen Mitstreitern aus den anderen Städten zunächst bei einem Stadtrundgang sein Einsatzgebiet: Hochhäuser, Reihenhäuser und Mehrfamilienhäuser prägen das Erscheinungsbild der Modellstadt, die nach dem Krieg am Reißbrett entstand. Die heute in die Jahre gekommen Gebäude in privater Hand sollen im Sinne des Stadtgründers Bernhard Reichow fit gemacht werden für das 21. Jahrhundert.

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Das Image wandelt sich

Viel Lob und Begeisterung für Sennestadt bei Veranstaltung des Bündnisses für Baukultur

Sennestadt (jgl). Viel Bestätigung und auch ein wenig Euphorie nimmt Bernhard Neugebauer von der Sennestadt GmbH vom Treffen des Bündnisses für Baukultur in Westfalen mit. "Die organische Stadtlandschaft ist das Besondere, und diese Struktur sollten wir uns auch beibehalten", sagt er und fügt hinzu: "So, wie?s ist, ist es super gedacht."

Dass die Tagung des Bündnisses in Sennestadt stattfindet, sei kein Zufall, erzählt der Architekt Johann Dieckmann, der Gründungsmitglied der Vereinigung ist. Die hat es sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für Baukultur zu fördern. "Sennestadt ist ein herausragendes Beispiel, aus dem viele Anregungen auch in andere Kommunen und Städte getragen werden können", betont er.

Alle Beteiligten unterstreichen den Modellcharakter der Sennestadt, die die Besonderheit ihrer Nachkriegsarchitektur in allen Stadtumbau-Prozessen zu erhalten strebt. "Sie war schon immer ihrer Zeit voraus", sagt Dieckmann über Reichows Schöpfung und meint damit auch, dass heute wie damals das Schaffen von Räumen eine große Rolle spielt.

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Experten blicken auf Sennestadt

Bündnis für regionale Baukultur tagt im Bürgertreff – und ist begeistert

Sennestadt (kw). »Keine Stadt hat so gute Voraussetzungen«, »die Arbeit von Sennestadtverein und Sennestadt GmbH könnte bundesweit Beispiel sein« – mehr als angetan waren die Experten für Baukultur, die sich einen ganzen Tag lang Sennestadt angeschaut haben. Das Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen tagte am Freitag in Bielefelds südlichstem Bezirk.

Und es soll nicht die einzige Veranstaltung mit Experten bleiben. Schon im August wollen Mitglieder der Akademie für Städtebau und Landschaftspflege Sennestadt besuchen; Martin Bredenbeck vom Dachverband der Heimatpflegeverbände will Studenten die Einmaligkeit Sennestadts aufzeigen. Denn dass Sennestadt in Sachen Baukultur einen ganz besonderen Platz einnimmt, da waren sich alle einig. »Es ist die einzige Siedlung, die als geschlossenes Konzept nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist«, hob Johannes Dieckmann, Architekt und Stadtplaner in Hagen, hervor. Er moderierte nach der Stadtbesichtigung die Diskussionsrunde, in der auch Architekt und Zeitzeuge Peter Holst über die Anfänge der »Großsiedlung « berichtete. Veränderungen sind möglich, sagten die Experten auch angesichts geplanter Großprojekte an der Elbeallee. Aber die Struktur müsse beibehalten werden, fordert der Historiker Bredenbeck: »Es darf keine mutwillig forcierten Verluste von Gestaltungsdetails geben «. Johannes Dieckmann Stadtplaner in Hagen, sagte, dass die Sennestadt bezüglich der Gestaltung von Brachflächen im Ruhrgebiet Vorbild sein könne. Denn oftmals hätten die Investoren die Dominanz in der Stadtplanung; die Gemeinwohn-Orientierung sei verloren gegangen. Bernhard Neugebauer, Geschäftsführer der Sennestadt GmbH, freute sich über die gute Resonanz auf Sennestadts Entwicklung und die positiven Aussichten und meinte: »Dann lasst uns Vorbild sein«.

 

Quelle: Westfalen Blatt

Experten blicken auf Sennestadt

Stadtplaner Johannes Dieckmann und Armin Jung, Architekt Peter Holst, Sanierungsmanager Thorsten Försterling, Bernhard Neugebauer, Historiker Martin Bredenbeck, Sven Dodenhoff von der Stadt Bielefeld und Martin Schmidt, Geschäftsführer des Baukultur-Bündnisses zogen positive Bilanz.

Bündnis für regionale Baukultur tagt im Bürgertreff – und ist begeistert

Sennestadt (kw). »Keine Stadt hat so gute Voraussetzungen«, »die Arbeit von Sennestadtverein und Sennestadt GmbH könnte bundesweit Beispiel sein« – mehr als angetan waren die Experten für Baukultur, die sich einen ganzen Tag lang Sennestadt angeschaut haben. Das Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen tagte am Freitag in Bielefelds südlichstem Bezirk.

Quelle: Westfalen Blatt

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Sennestadt Energie

Sennestadt. Insbesondere an angehende Eigenheim-Sanierer und Eigentümergemeinschaften, aber auch an andere Interessiere richtet sich eine Führung zum Blockheizkraftwerk des Sennestadtbades. Sanierungsmanager Thorsten Försterling wird die Technik und den Nutzen in der etwa anderthalbstündigen Veranstaltung vorstellen. Der Beginn ist um 15:30 Uhr am Sennestadtbad, Travestraße 28

Quelle: Westfalen Blatt

Wärmebilder aller Art

Thermographie-Spaziergang mit Drohnen-Einsatz


Sennestadt. Mit Thermogrammen erkennt man, wo unnötig Wärme das Haus verlässt. 25 Teilnehmer erfuhren jetzt im Rahmen eines Seminars des Sennestädter Sanierungsmanagements, wie hilfreich eine Wärmebildkamera bei einer Sanierung sein kann. Die Fachhochschule Bielefeld stellte ihre Thermographie-Drohne vor.

Ausgestattet mit Thermographie-Geräten machten sich die Bürger im Dunkeln auf den Weg und sahen, was anderen verborgen blieb: Rot, grün und gelb eingefärbte Bereiche zeigten deutlich, wo es an Sennestädter Gebäuden zu Energieverlusten kommt und wie im Gegensatz ein Wärmebild eines eben erst gedämmten Mehrfamilienhauses aussieht. "So sieht ist eine ungedämmte Kellerdecke aus", wies Heike Böhmer vom Institut für Bauforschung (IFB) einen der Teilnehmer hin, der über die großflächige rote Färbung auf dem Bildschirm deutlich erstaunt war. "Ein Thermogramm nützt ohne eine fachliche Erklärung nichts, das ist vergleichbar mit einem Röntgenbild beim Arzt", so Böhmer.

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Bunte Bilder von Energieverschwendung

Heute Thermographie-Spaziergang mit Kamera

 

Sennestadt. Mit dem bloßen Auge lässt sich die Energieeffizienz von Gebäuden nicht feststellen, wohl aber mit einer speziellen Wärmebildkamera. Daher bietet das Sennestädter Sanierungsmanagement am heutigen Donnerstag einen Thermographie-Spaziergang an. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Sennestadt-Pavillon, Sennestadtring 15a.


Bei ungenügender Hausdämmung geht wertvolle Heizwärme und Energie durch sogenannte "Fluchtbrücken" über Fenster, Türen, Anbauten oder das Dach verloren. Mit der speziellen Kamera kann man sichtbar machen, wo diese Energie das Haus verlässt. Das ist spannend und informativ zugleich: "Ein bisschen, wie Detektiv-Spielen" sagt Sanierungsmanager Thorsten Försterling. "Es geht im Grundsatz darum, auf das Gebäude und den Sanierungsbedarf aufmerksam zu machen. Bei dem Spaziergang dürfen die Teilnehmer selbst durch die Kameras schauen und Sennestädter Gebäude betrachten. Sogar eine Drohne soll dabei zum Einsatz kommen.

 

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Dritter Workshop zum Thema Hausakte

Sennestadt. In den vorherigen Workshops hat Sanierungsmanager Thorsten Försterling gemeinsam mit den Eigenheimbesitzern an der Hausakte gearbeitet. Alle Informationen wurden zusammengestellt und in ein eigens für die Sanierung vorgesehenes Ordnungsystem überführt. Beim dritten Workshop zum Thema Hausakte am Dienstag, 18. November, soll das Thema im Sennestadt-Pavillon von 15 bis 17 Uhr weiter vertieft werden. Das Angebot ist kostenlos. Wer noch nicht an seiner Hausakte gearbeitet hat, kann Unterlagen, die die Immobilie betreffen, mitbringen und zügig einsteigen.

 

Quelle: Neue Westfälische

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Richtig warm Kostenlose Beratung für Sennestädter Häuser

(...) Eigenheime in Bielefeld wurden in den Fünfziger- und Sechzigerjahren erbaut, ein Großteil von ihnen ist bis heute nicht energetisch modernisiert worden. Das bedeutet große Wärmeverluste durch ungedämmte Außenwände, alte Fenster oder veraltete Heizungsanlagen. Wer nach einem Blick auf die Heizkostenabrechnung beschließt, sein Haus besser gegen Energieverluste zu schützen, sollte keineswegs spontan loslegen: Vorbereitung und Planung sind wichtig, denn „Sanierungsschäden“ – so der Fachbegriff – entstehen zumeist durch ungeplante und nicht aufeinander abgestimmte Maßnahmen. Beispielsweise können hocheffiziente dreifachverglaste Fenster in einer ungedämmten Altbaufassade die Entstehung von Schimmelpilzschäden fördern.

Bei einer Sanierungsplanung sollte deshalb das gesamte Haus im Fokus stehen. Zuerst gilt es, den Istzustand aufzunehmen, um die Möglichkeiten und Grenzen festzustellen und die richtigen Ziele zu vereinbaren. Bei allen notwendigen Baumaßnahmen sind auch deren wechselseitige Auswirkungen zu berücksichtigen. Sonst droht nicht nur trotz Investitionen weiterhin ein hoher Energiebedarf, sondern sind auch Bauschäden zu befürchten.

 

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Workshop: Reihenhaus-Musterhausplanung

Durch mehrere Wohnungsbaugesellschaften umgesetzt wurden in der Sennestadt ab 1958 sämtliche Gebäude in relativ kurzer Zeit erstellt. Eine einheitliche Gestaltungsrichtlinie trug dazu bei, dass Häuser selben Typs allesamt in nahezu identischer Form verwirklicht wurden. Heute ist das „Sennestädter Reihenhau“ der häufigste Gebäudetyp in der Sennestadt – mit vier leicht voneinander abweichenden Varianten. Für jeden dieser Haustypenwurde durch das Architekturbüro alberts.architekten ein dreistufiges Ausbaumodell und eine jeweilige vollständige Planung entwickelt, die eine Sanierung erleichtern. Die Ausbaustufen sind „Energetische Sanierung“ (Ausbaustufe 1), „Maßnahmen zur Barrierefreiheit“ (Ausbaustufe 2) und die „Energetische Optimierung und Erweiterung der Wohnfläche“, die Schrittweise nach Ihren Wünschen umgesetzt werden können.

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Energetische Stadtsanierung

Das Konzept zur energetischen Stadtsanierung mit dem Titel „Vitamine für das Wirtschaftswunder“ wurde im November 2013 in der Bezirksvertretung Sennestadt vorgestellt und beschlossen. Nun sollen im nächsten Schrittdie darin dargelegten Maßnahmen umgesetzt werden. 

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Sanieren mit Hausakte

Sennestadt. Hausbesitzer aus Sennestadt, die ihr Eigentum energetisch sanieren möchten, erhalten dienstags von 15 bis 18 Uhr von dem Sanierungsmanagement im Sennestadtpavillon Unterstützung. "Energetische Sanierungen müssen immer gut vorbereitet werden. So spart man Kosten und vermeidet Folgeschäden", weiß Sanierungsmanager Thorsten Försterling. 

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Workshop zum Thema Hausakte

Hausbesitzer aus Sennestadt. Die ihr Eigentum energetisch sanieren möchten, erhalten dienstags zwischen 15 und 18 Uhr von dem Sanierungsmanagement im Sennestadtpavillon Unterstützung und die Hilfe zur Selbsthilfe. „Energetische Stadtsanierungen müssen immer gut vorbereitet werden. 

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Sennestadt saniert seine Häuser

Sennestadt(muk). Hausbesitzer aus Sennestadt, die ihr Eigentum energetisch sanieren lassen möchten, erhalten dazu dienstags zwischen 15 und 18 Uhr Informationen. Alle Fragen zum Thema beantwortet Thorsten Försterling im Sennestadtpavillon, Sennestadtring 15a.

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Sanierungsmangement setzt erste Akzente

„Wie isst man einen Elefanten?“ Unter diesem Motto möchte Thorsten Försterling, Mitarbeiter im Architektenbüro Albertz [alberts.architekten, Büro für Soziale Architektur] den häufig vorhandenen Sanierungsstau an Sennestädter Immobilien in den Griff bekommen. Für alle Eigentümer, die an diesem Zustand etwas verändern und CO² einsparen wollen, übernimmt der Sanierungsmanager zwei Jahre lang eine Lotsenfunktion.

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Infoabend im Sennestadtpavillon

Wie und wo fange ich am besten an? Wie finanziere ich das? Welche Handwerker brauche ich für welche Gewerke? Es gibt viele Fragen, die sich Hauseigentümern stellen, die ihr Eigentum energetisch auf den neuesten Stand bringen möchten. Dabei will Sanierungsmanager Thorsten Försterling mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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Neues Sanierungsmanagerteam

Ab Februar nimmt das neue Sanierungsmanagerteam, wie im Konzept für die energetische Stadtteilsanierung vorgesehen, für zwei Jahre seine Beratungstätigkeit auf. Als Ansprechpartner erhielten Thorsten Försterling vom Sennestädter Architektenbüro Alberts [alberts.architketen] und Heike Böhmer, Geschäftsführerin des Instituts für Bauforschung in Hannover, den Zuschlag. 

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Ansprechpartner für energ. Erneuerung

Das Konzept für die energetische Stadtteilsanierung steht, jetzt hat das Projekt auch ein „Gesicht“ – oder vielmehr zwei: Thorsten Försterling und Heike Böhmer sind die neuen Sanierungsmanager und damit künftig Ansprechpartner für alle Bürger, die Haus oder Wohnung energetisch auf den neuesten Stand bringen wollen.

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