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Wärmebilder aller Art

Thermographie-Spaziergang mit Drohnen-Einsatz

Sennestadt. Mit Thermogrammen erkennt man, wo unnötig Wärme das Haus verlässt. 25 Teilnehmer erfuhren jetzt im Rahmen eines Seminars des Sennestädter Sanierungsmanagements, wie hilfreich eine Wärmebildkamera bei einer Sanierung sein kann. Die Fachhochschule Bielefeld stellte ihre Thermographie-Drohne vor.

Ausgestattet mit Thermographie-Geräten machten sich die Bürger im Dunkeln auf den Weg und sahen, was anderen verborgen blieb: Rot, grün und gelb eingefärbte Bereiche zeigten deutlich, wo es an Sennestädter Gebäuden zu Energieverlusten kommt und wie im Gegensatz ein Wärmebild eines eben erst gedämmten Mehrfamilienhauses aussieht. "So sieht ist eine ungedämmte Kellerdecke aus", wies Heike Böhmer vom Institut für Bauforschung (IFB) einen der Teilnehmer hin, der über die großflächige rote Färbung auf dem Bildschirm deutlich erstaunt war. "Ein Thermogramm nützt ohne eine fachliche Erklärung nichts, das ist vergleichbar mit einem Röntgenbild beim Arzt", so Böhmer.

Was man mit Thermographien außerdem machen kann, wurde von Grit Behrens von der FH Bielefeld erläutert. Sie zeigte eine Drohne, mit der man auch Aufnahmen aus der Luft machen kann. Ganze Quartiere ließen sich aus der Höhe differenziert energetisch untersuchen. "Wir wollen zeigen, welche Hilfen man bei einer Sanierung hinzuziehen kann und wollen zum Sanieren motivieren", fasst Sanierungsmanager Thorsten Försterling das Anliegen des Spazierganges zusammen. www.sennestadt-sanierungsmanagement.de

Quelle: Neue Westfälische

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