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Stadtteilführung unter architektonischen Aspekt

Der Tag des offenen Denkmals am 13. 9. wird unter dem Motto »Handwerk, Technik, Industrie« stehen. Einen besonderen Aspekt stellt dabei der Siedlungsbau der Nachkriegszeit zwischen Handwerk und industrieller Fertigung dar. Er lässt sich am Beispiel der Sennestadt eindrucksvoll belegen. Der Stadtbezirk im Südosten Bielefelds ist als städtebauliche Besonderheit bekannt geworden, entstanden als Großwohnsiedlung in der Heide- und Wiesenlandschaft der ehemaligen Gemeinde Senne II als Planstadt nach den Entwürfen des Stadtplaners Hans Bernhard Reichow, vornehmlich für Heimatvertriebene und Flüchtlinge. Damals als autogerechte Stadt der

Zukunft gepriesen, gewinnt das zwischenzeitlich belächelte Konzept einer organischen Stadtbaukunst heute wieder überraschende Aktualität. Der Rundgang in Kooperation mit dem Sennestadtverein startet um 14.00 Uhr am Sennestadthaus und wird geleitet von Marc Wübbenhorst. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 8,00 e. Anmeldungen werden bei der VHS Nebenstelle Sennestadt, Telefon 05 21/51-34 92 entgegen genommen.

Quelle: www.senne-rundschau.de 27.08.2015

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