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Musterbaustelle steht kurz vor der Fertigstellung

Im November fiel der Startschluss, um das energetische sowie maßgeschneiderte Sanierungskonzept umzusetzen. Seit Februar läuft bereits die neue Gasbrennwertanlage, u. a. wurden Fensteröffnungen verändert, Alu- gegen Kunststofffenster mit Dreifachverglasung ausgetauscht, Wände versetzt, die gesamte Elektrik modernisiert, Abwasserrohre erneuert und eine der beiden Garagen dem Wohnbereich angegliedert. „Die Haustechnik wird noch durch Solar-Kollektoren auf dem Dach ergänzt und die Fassade mit einem EPS-Wärmeverbundsystem verkleidet“, erklärt Bauleiterin Kerstin Uppenbrink. Anschließend folgt ein für Sennestadt typischer Grobputz, danach der Anstrich in einem Grauton aus der Palette „Farben der Sennestadt“ – aufgelockert durch die ebenfalls typischen weißen Fensterfaschen. Auch Dach, Balkon und Keller erhalten eine Dämmung, die Innenwände zur besseren Aufnahme von Feuchtigkeit einen kalkhaltigen Malerputz.

Einer der Sanierungsschwerpunkte galt der Barrierefreiheit (KFW-Förderung 432): „Der Abbau von Barrieren hat nicht mit Alter sondern mit Komfort und Nutzbarkeit zu tun“ betont Sanierungsmanager Thorsten Försterling. Entsprechend wurden ein Badezimmer vergrößert, die Dusche bodengleich sowie die Zugänge zum Haus schwellenlos angelegt. Zudem öffnen sich WC- und Bädertüren nach außen. „Je nach Situation und persönlicher Lebenslage zeigen wir Möglichkeiten auf und erstellen einen individuellen Sanierungsfahrplan für Hausbesitzer“, erläutert Marc Wübbenhorst vom Sanierungsmanagement. Übrigens komme als nächstes Musterhaus vielleicht ein kleineres Objekt in Frage, so Bernhard Neugebauer.

Besonderes Interesse zeigten die Besucher der öffentlichen Besichtigungstermine in Februar und März an der optimalen Abfolge der Sanierungen sowie den Fördermöglichkeiten. Im Ostpreußenweg 20 laufen die Maßnahmen jetzt noch bis April. Am 18. März besteht zwischen 16 und 20 Uhr zum Tag der offenen Baustelle noch einmal die Möglichkeit zur Besichtigung. Beteiligte des Handwerks, die Sennestadt GmbH, das Sanierungsmanagement, Vertreter von Stadtwerken und Bauamt sowie für Wohnraumförderung stehen zur Verfügung. Laut Marc Wübbenhorst wird es dabei auch die Gelegenheit geben, über das eigene Haus zu sprechen. Die Dokumentation wird unter www.sennestadt-musterbaustelle.de auch nach Projektabschluss weiter gehen.

Quelle: Senne Rundschau, 17.03.2016

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