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Infoabend im Sennestadtpavillon

"Wie und wo fange ich am besten an? Wie finanziere ich das? Welche Handwerker brauche ich für welche Gewerke? Es gibt viele Fragen, die sich Hauseigentümern stellen, die ihr Eigentum energetisch auf den neuesten Stand bringen möchten. Dabeiwill Sanierungsmanager Thorsten Försterling mit Rat und Tat zur Seite stehen. Försterling ist ab sofort im Sennestadtpavillon, Sennestadtring 15a, dienstags von 15 bis 18 Uhr für alle Eigentümer, erreichbar, die eine Immobilie in Sennestadt sanieren wollen mit dem Ziel, CO2 einzusparen. Seine Beratung ist kostenlos. Am 4. und 11. März wird zudem Energieberater Frank Ottenströer von der städtischen Bauberatung dabei sein. „Ich habe eine Lotsenfunktion gegenüber dem Eigentümer“, erläutert Försterling.„Wir müssen zunächst den Hafen ausmachen, wo wir sind, dann, wo wir hinwollen und darauf den individuell richtigen Weg finden, um das Haus zu ertüchtigen.“

In den nächsten zwei Jahren hat der Sanierungsmanager die Aufgabe, das Konzept „Vitamine für das Wirtschaftswunder“ soweit wie möglich umzusetzen. Als erstes sollen die Reihen- und Hochhäuser angegangen werden.Projektpartner sind die Stadt, die Stadtwerke und die Sennestadt GmbH. Sie allle hoffen auf einen Dominoeffekt im Stadtbezirk, der über eine altersmäßig weitgehend homogene Bebauung verfügt und sich daher besonders gut eignet.

„Wir hoffen, dass wir etwa die Besitzer einer Reihenhäuser-Einheit überzeugen und das dann auf andere ausstrahlt“, erläutert Bernhard Neugebauer, der Geschäftsführer der Sennestadt GmbH. Gefunden werden müssten Multiplikatoren, die mit ihrem Sanierungsprojekt auch die Nachbarn überzeugten,ergänzt Försterling. Erster Schritt ist eine gut sortierte Hausakte. Was das bedeutet und was man dazu braucht, darum geht es am Infoabend am 25. März, 18 bis 20 Uhr, im Sennestadtpavillon (Anmeldung: info@sennestadtpavillon.de oder Tel. (05 2 05 95 09 30). Bei den Hochhäusern wird Försterling zunächst mit den Hausverwaltungen sprechen. Auch bei Eigentümerversammlungen möchte er dann helfen, die oft vorhandenen Sanierungsstaus aufzulösen."

Aus: Neue Westfälische, NR. 51, SAMSTAG/SONNTAG, 1./2. MÄRZ 2014, Silke Kröger

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